21. April 2017
Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum kann Einfluss auf die Entstehung von Speiseröhrenkrebs, im speziellen von Plattenepithelkarzinomen haben.
 21. April 2017
Zur Diagnose von Speiseröhrenkrebs wird in den meisten Fällen zunächst eine endoskopische Untersuchung erfolgen.
 17. November 2016
Durch eine Erbgutanalyse könnten Tyrosinkinase-Hemmer gezielter eingesetzt werden und damit eine neue Therapiemöglichkeit bei Speiseröhrenkrebs darstellen.
 11. Dezember 2014
Die Therapie von Speiseröhrenkrebs richtet sich nach dem Stadium. Neben operativen Verfahren können auch Chemo- und Strahlentherapie eingesetzt werden.
Stethoskop
Ihr Ratgeber Speiseröhrenkrebs
Bei Speiseröhrenkrebs liegt das durchschnittliche Erkrankungsalter bei Männern bei 66 Jahren. Frauen sind bei der Diagnose um die 70 Jahre alt.
Speiseröhrenkrebs

Was ist Speiseröhrenkrebs?

Speiseröhrenkrebs wird fachlich auch Ösophaguskarzinom genannt. Dieses kann an jeder Stelle der Speiseröhre auftreten. Wenn eine Krebserkrankung an der Übergangsstelle zwischen dem Magen und der Speiseröhre auftritt, spricht man ebenfalls von Speiseröhrenkrebs. Das Krebsgeschwür kann in zwei verschiedenen Gewebetypen der Speiseröhre entstehen. Dementsprechend werden das Plattenepithelkarzinom und das Adenokarzinom als die beiden wichtigsten Typen von Speiseröhrenkrebs unterschieden.

Das ‚Plattenepithelkarzinom‘ entsteht in den Deckzellen (Epithelzellen), die die Speisröhrenwand auskleiden. Es findet sich häufig im mittleren oder unteren Teil der Speiseröhre (aber nicht immer). Das *Adenomkarzinom* entsteht in den Drüsenzellen im unteren Bereich der Ösophagus (also in der Nähe des Mageneingangs).

Risikofaktoren für Speiseröhrenkrebs sind Rauchen, übermäßiger Konsum von Alkohol sowie Säurerückfluss aus dem Magen (Refluxkrankheit), bei dem Sodbrennen auftritt. Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. So ist z. B. die Kombination aus vitaminarmer Ernährung und Konsum von Alkohol bzw. Nikotin risikobehaftet. Die Planung der Behandlung von Speiseröhrenkrebs hängt u. a. vom histologischen Typ des Karzinoms ab. Auch das Stadium der Krankheit und die genaue Position des Tumors sind für die Therapie relevant. Der Arzt muss einschätzen, ob der Patient für eine Operation infrage kommt und ob sein allgemeiner Zustand hierfür ausreichend ist.

SpeiseröhrenkrebsDie Speiseröhre und ihre Funktion

Die Speiseröhre (Ösophagus) gehört zum Magen-Darm-Bereich. Sie ist im Prinzip ein langer, elastischer Muskelschlauch und stellt die Verbindung zwischen dem Mund- bzw. Rachenraum und dem Magen dar. Die Speiseröhre transportiert den Nahrungsbrei aus dem Rachenraum in den Magen. Sie ist mit Schleimhaut ausgekleidet. Die Drüsen, die den Schleim herstellen, sorgen dafür, dass die Nahrung gut weiter transportiert werden kann. In dieser Schleimhaut kann Speiseröhrenkrebs entstehen.

Wie häufig ist Speiseröhrenkrebs?

Der Speiseröhrenkrebs kommt ziemlich selten vor. Jährlich kommt es zu etwa 6.500 Neuerkrankungen in Deutschland, darunter rund 5.000 Männer und etwa 1.500 Frauen. Bei ca. 2 Prozent aller bösartigen Krebserkrankungen der Männer liegt Speisensröhrenkrebs vor.

Das durchschnittliche Alter bei der Erkrankung mit Speiseröhrenkrebs liegt bei Frauen bei 70 Jahren und bei Männern bei 66 Jahren. In vielen Fällen wird Speiseröhrenkrebs erst in einem späteren Stadium der Krankheit diagnostiziert. Die Symptome wie Beschwerden beim Schlucken oder ungewollter Gewichtsverlust zeigen sich meist erst im späteren Verlauf. Dies verschlechtert die Chancen auf Heilung. Im Jahr sterben über 4.000 Männer und über 1.100 Frauen an Speiseröhrenkrebs.

Fedor Singer

 21. April 2017
Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum kann Einfluss auf die Entstehung von Speiseröhrenkrebs, im speziellen von Plattenepithelkarzinomen haben.
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Zur Diagnose von Speiseröhrenkrebs wird in den meisten Fällen zunächst eine endoskopische Untersuchung erfolgen.
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Durch eine Erbgutanalyse könnten Tyrosinkinase-Hemmer gezielter eingesetzt werden und damit eine neue Therapiemöglichkeit bei Speiseröhrenkrebs darstellen.
 11. Dezember 2014
Die Therapie von Speiseröhrenkrebs richtet sich nach dem Stadium. Neben operativen Verfahren können auch Chemo- und Strahlentherapie eingesetzt werden.